Gegenwart

Dennoch gelang es ab Mitte der 50er Jahre, die Zahl der Schulstandorte wesentlich zu reduzieren: 1956 gab es noch 19 Standorte mit 44 Klassen, 1960 waren es nur noch 8 Standorte mit 27 Klassen. Zum Schuljahresbeginn 1974/75 wurde als letzte Außenstelle der Außenstandort Neuerburg aufgelöst und die Schüler zentral an der Berufsbildenden Schule Bitburg beschult. Seit 1977/78 gibt es keine landwirtschaftlichen Berufsschüler mehr an der Berufsbildenden Schule Bitburg. Sie werden an der Landwirtschaftsschule im Brodenheck unterrichtet.
Durch die Reduzierung der Zahl der Schulstandorte wurde ein Erweiterungsbau der  Schule in Bitburg unumgänglich. Die am 19.01.1970 begonnenen Roh- und Ausbauarbeiten waren zum Schuljahresbeginn 1972/73 so weit gediehen, dass der Schulbetrieb im neuen Gebäude aufgenommen werden konnte. Zu dieser Zeit wurden auch der Maschinensaal und das Sprachlabor im Altbau eingerichtet. Am 09. Dezember 1974 konnte der Erweiterungsbau eingeweiht werden. In den folgenden Jahren galt es nun, Innungen und Betriebe davon zu überzeugen, die Stundentafeln für die Berufsschulklassen einzuhalten und mit Bedacht die Fachklassen anzubieten, die von Betrieben und Schülern benötigt wurden.
Am Gebäude der Berufsbildenden Schule hat es seit dieser Zeit nur noch geringfügige Änderungen gegeben. So wurde das Fachdach des neuen Traktes durch ein Satteldach ersetzt. Der Eingangsbereich erhielt ein Vordach, und durch den Ausbau der Freifläche im zweiten Obergeschoss konnte ein zusätzlicher Hauswirtschaftsraum gewonnen werden.
Als zum Schuljahresende 1984/85 Herr Oberstudiendirektor Emmel in den wohlverdienten Ruhestand versetzt wurde, leitete sein ständiger Vertreter, Herr Studiendirektor Ascherl, die Schule bis zur Amtsübernahme durch Herrn Cornelius  am 16.01.1986. Herr Cornelius baute die Berufsbildenden Schule weiter zu einer modernen und leistungsfähigen Schule aus. Durch den schnellen Wandel im beruflichen Bereich bedeutet dies, dass erhebliche Anpassungen von Ausrüstungen an die betrieblichen Erfordernisse ständig notwendig sind.
So mussten im 1985 eingerichteten Computerraum mehrere Male die Hardware durch neue ersetzt, noch häufiger jedoch die Software auf den neuesten Stand gebracht werden. Die gestiegenen Bedürfnisse erforderten 1992 einen weiteren Computerraum. Der zweite Computerraum wurde von seinem pädagogischen Konzept, der Raum- und Arbeitsplatzgestaltung sowie der elektrischen Anschlüsse und der Netzeinrichtung ganz von Lehrern der Schule gestaltet. Bis 1999 erfolgte der Ausbau 3 weiterer Computerräume.
Für speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) wurde von 1988 bis 1992 ein Fachraum ausgebaut, so dass Unterricht und berufliche Fortbildung (in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Metalllehrwerkstatt Bitburg-Prüm) an modernen Geräten und mit Programmen von Siemens und logiCAD  erfolgen. Die Notwendigkeit des Ausbaus zeigte sich auch an der großen Nachfrage nach den Kursen, die mit der Prüfung zum SPS-Techniker abschließen.
Am 26. September 1996 feierte die Theobald-Simon-Schule ihr 75-jähriges Jubiläum. Dem Festakt schlossen sich 2 Tage der offenen Türen an. An diesen Tagen und durch eine Festschrift konnte die Schule auf ihre vielfältigen Möglichkeiten und Leistungen hinweisen. 
Einen entscheidenden Fortschritt für die zukünftige Entwicklung der Schule bei steigenden Schülerzahlen stellte im September 1999 die Einweihung des Neubaus in der Rittersdorfer Straße (Gelände der ehemaligen Straßenmeisterei) dar. In der sehr kurzen Bauzeit von 6 Monaten wurde ein Gebäude erstellt, welches 6 ansprechende Klassenräume, einen Vorbereitungsraum und sanitäre Anlagen enthält. Diese zusätzlichen Räume waren auch deswegen erforderlich geworden, weil das im Aufbau befindliche Europäische Ausbildungswerk Bitburg des DRK noch über keine eigenen Unterrichtsräume verfügt.
Das Jahr 2000 stand sehr im Zeichen der Namensgebung der Schule. Nach Zustimmung der Familie Simon, nach einstimmiger Verabschiedung durch die Gesamtkonferenz und den Kreistag gab auch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier grünes Licht, so dass in einer gelungenen Feier am  14. September der neue Name und die damit verbundenen Ziele und Verpflichtungen der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnten.
Mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 konnte eine Fachklasse für IT-Berufe eingerichtet werden.
Praxisgerechte Einrichtungen erlauben, dass  die Schulräume auch für entsprechende Maßnahmen der beruflichen Fort- und Weiterbildung z. T. tagsüber und vor allem abends und an Samstagen genutzt werden.  Regelmäßig finden folgende Lehrgänge in der Schule statt:

  • Fortbildung zum SPS-Techniker mit der Lehrwerkstatt
  • Weiterbildung zur instabus-Fachkraft mit der Firma Siemens
  • Anwendung von AutoCAD mit der Lehrwerkstatt
  • Ausbildung der Ausbilder mit der IHK
  • Vermittlung neuester kaufmännischer Grundlagen und EDV-Kenntnisse mit der Firma IBIS
  • Verschiedene Kurse der Volkshochschule Bitburg